1 2

Mittelstand Bayern - BLOG
Potentiale des Aktienmarkts nutzen – Risiken begrenzen
Autor: Patrice Kaiser, Produkt- und Vertriebsmanager der MERKUR BANK
Datum: 08.08.2018
Kategorie: Finanzen
Teilen...  
Link bei facebook teilen :) Link bei twitter teilen :) Link bei google+ teilen :) Link bei XING teilen :) Link bei LinkedIn teilen :)

Aktuell liegen die Kurse vieler Aktien wieder etwa auf dem Niveau vom Jahresanfang. In schöner Regelmäßigkeit  wechseln sich Tage mit Kursgewinnen und Verlusttage ab. Was auch nicht verwundert, bedenkt man die zahlreichen Unsicherheitsfaktoren besonders auf der politischen Weltbühne. Die Unberechenbarkeit Donald Trumps in seiner Handels- und Außenpolitik sorgen nicht nur bei Politikern sondern auch bei vielen Investoren für Fragezeichen. Trotzdem gehen viele Analysten auch weiterhin davon aus, dass die Höchstkurse von Ende Januar nicht nur wieder erreicht werden sondern noch deutlich übertroffen werden können. So rechnet die DZ Bank beim deutschen Aktienbarometers DAX mit etwa 13.700 Punkten zum Jahresende. Die Deutsche Bank ist sogar noch optimistischer. Sie rechnet mit etwa 14.100 Punkten.

Prognosen

über die Kursentwicklung von Wertpapieren sind sicher immer auch Hoffnungswerte. Regelmäßig werden sie verfehlt. Sie drücken aber aus, dass sich fast alle Anlageexperten darin einig sind, dass eine erfolgreiche Anlagestrategie ohne Aktien nicht auskommt. Das trifft umso mehr zu, als eine echte Zinserhöhung nach wie vor nicht in Sicht ist. Deshalb stellt sich besonders für Privatanleger immer deutlicher die Frage: Wie kann man die Potentiale des Aktienmarkts nutzen und gleichzeitig die Risiken begrenzen?

Gleich vorab: Es gibt keine Anlage oder Anlagestrategie, die sämtliche Risiken ausschließen kann. Vielmehr geht es darum, die Risiken sinnvoll zu verteilen und – auch zu Lasten der Rendite – zu reduzieren. Sie finden dafür eine Vielzahl verschiedener Lösungen in Form von teilweise hoch komplexen Anlagestrategien oder Anlageprodukten bei zahlreichen Anbietern. Aber es gibt auch Lösungen, die simpel und kostengünstig  umzusetzen sind. Eine davon möchte ich Ihnen vorstellen.

Sicherlich stimmen Sie mir zu, dass auch Experten nur selten bereits vorab wissen, ob gerade ein günstiger Zeitpunkt zum Investieren ist. Privatanleger entscheiden sich dann häufig fürs Abwarten. Hinterher ärgern sie sich dann, dass die Kurse stark gestiegen sind, sie selber davon aber nicht profitieren. Um dem zu entgehen, hilft folgende Strategie: Wenn Sie die grundsätzliche Entscheidung über eine Anlage getroffen haben, teilen Sie den zur Anlage bereitstehenden Betrag in vier bis fünf gleichgroße Teilbeträge. Diese Teilbeträge legen Sie dann zeitlich versetzt an. Zum Beispiel investieren Sie jeweils im Abstand von zwei bis drei Monaten.

Steigen die Kurse gleich zu Beginn, partizipieren Sie zumindest schon mit einem Teilbetrag an der Wertsteigerung. Fallen die Kurse dagegen, reduziert sich durch die folgenden günstigeren Käufe der durchschnittliche Kaufkurs. Weiterer Vorteil besonders bei Direktinvestitionen in Aktien: Sie können regelmäßig überprüfen, ob sich nicht die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Gewinnsituation des Unternehmens,  geändert haben.

Nachdem Sie vollständig investiert sind, überprüfen Sie einmal im Quartal die Wertentwicklung der Anlage. Die neuen Quartalsreporte nach MiFID II machen es Ihnen leicht. Sie bekommen Sie spätestens ab 2019 automatisch von Ihrer Bank zugestellt. Passen Sie dann Ihr Investment auf den ursprünglichen Wert an, d.h. Sie verkaufen bei Kursgewinnen den Gewinnanteil und stocken bei Verlusten den Wert durch Zukäufe wieder auf. Immer natürlich vorausgesetzt, dass Sie weiter von der grundsätzlichen Attraktivität der Anlage überzeugt sind.

Diese Strategie

der geteilten Investition und des Rebalancing nutzen institutionellen Anlegern bereits seit Jahren sehr erfolgreich. Damit sie erfolgreich ist, sollten die Kosten für Transaktionen nicht zu hoch sein und der Anleger eine Möglichkeit haben, den benötigten Puffer an Liquidität sinnvoll zu parken. Beides finden Sie bei der MERKUR BANK. Für eine Börsenorder fällt ein Festpreis von 25,00 EUR an. Damit sinkt der Anteil der Transaktionskosten schon ab etwa 2.500,00 EUR auf unter 1 Prozent der Anlage. Die für zukünftige Käufe oder das Rebalancing benötigte Anlagesumme kann auf einem Tagesgeldkonto geparkt werden. Aktuell zahlt die MERKUR BANK bis zu 0,65 % p.a. Zinsen. Das Depot ist kostenlos, für das Tagesgeld Plus fällt eine jährliche Kontoführungsgebühr in Höhe von 149,00 EUR an.

Es ist übrigens egal, ob Sie diese Strategie anwenden, um Aktien zu kaufen oder in ETF‘s beziehungsweise klassische Fonds investieren wollen. Sie funktioniert gleichermaßen gut. Was Sie jedoch unbedingt benötigen ist Disziplin und die Zeit und Bereitschaft, mehrmals im Jahr eine Anlageentscheidung zu treffen bzw. zu überprüfen. Ihr Berater vor Ort unterstützt Sie dabei aber genauso gern wie bei der Auswahl möglicher Anlagen.  

Der Autor

Patrice Kaiser, Vertriebs- und Produktmanager für Vermögensanlagen

Patrice Kaiser, 39 Jahre alt, Bankbetriebswirt, verantwortet seit 2011 die fachliche Seite des Anlagegeschäfts in der MERKUR BANK. Im Vordergrund seiner Arbeit steht, die Komplexität einer Vielzahl von Anlageformen und -strategien für den Kunden aufzulösen. Um die individuell beste Lösung bieten zu können, trifft er die Wertpapierauswahl an Hand quantitativer und qualitativer Kriterien. Sein Ziel: die Anlagen zu finden, die langfristig überdurchschnittlich gut abschneiden.

Rechtlicher Hinweis

Die geäußerten Meinungen stellen weder eine Beratung noch eine Empfehlung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren oder anderen Anlageinstrumenten dar. Sämtliche Prognosen und Darstellung dienen ausschließlich der Information. Sie basieren auf öffentlich zugänglichen Informationsquellen, die wir als zuverlässig erachten und stellen keine Finanzanalyse im Sinne des WpHG dar. Vergangenheitswerte geben keinen Aufschluss über die mögliche Wertentwicklung in der Zukunft. Sie können zu Fehlentscheidungen bei möglichen Anlagen führen. Wir empfehlen Ihnen, den Rat eines Anlageberaters in Anspruch zu nehmen um zu prüfen, welche Anlagen für Ihre individuelle Situation zu empfehlen sind.  Für steuerliche Fragen mit Bezug zu Ihren Anlagen konsultieren Sie bitte Ihren Steuerberater. Angebote frei bleibend.